5 vermeidbare Fehler bei der Suchmaschinen-Optimierung

Werner Witte | 23. August 2019 | Firmenwebsite, Mehr Besucher auf der Website, Meta-Daten, Ranking verbessern, SEO-Optimierung, Website optimieren

Ihre Website rankt nicht, obwohl viel Zeit, Energie und Geld in die SEO geflossen ist? Wahrscheinlich haben Sie einen der folgenden Fehler gemacht.

1. Website ist nicht responsive

Mobile Endgeräte sind beim alltäglichen Surfen nicht mehr wegzudenken. Rund 85% nutzen ihr Smartphone auf der Arbeit und 75% beim Fehrnseh-Schauen zu Hause auf der Couch (Quelle: Deloitte-Studie).


Das Handy ist also ein ständiger Begleiter für uns geworden. Mobilfreundliche, SEO-optimierte Seiten sind heute bereits Standard. Kunden möchten sich nicht am Desktop über Ihre Angebote informieren können, sondern auch mit Tablet, Smartphone oder Laptop auf Ihrer Internetseite ohne Probleme surfen. (responsive Webdesign: Inhalts- und Navigationselemente und der Aufbau einer Webseite passen sich der Bildschirmauflösung des Endgeräts an)
Seien Sie also benutzer- und kundenfreundlich und optimieren Sie ihre Website für mobile Endgeräte wie Handy, Tablet und Laptop.

2. Keine oder falsche Keywords

Es stimmt, Keyword-Ansammlungen sind out. Nach den richtigen und passenden Schlüsselwörtern (einzelne Wörter wie „handy kaufen“) und Long-Term-Keywords (ganze Suchanfragen wie „online handy mit Leika Kamera kaufen“) zu optimieren ist jedoch ganz und gar nicht aus der Mode.
Denn darüber bestimmen Sie, durch welche Suchbegriffe Ihre Webseite gefunden wird. Dazu sollten Sie sich auch ausgiebig mit der Zielgruppe für Ihr Produkt/Ihre Dienstleistung auseinandersetzten und sich und Ihr Unternehmen klar positionieren.
Fragen wie

  • Wie sucht meine Zielgruppe?
  • Nach was sucht die Zielgruppe?
  • Was findet die Zielgruppe auf meiner Seite?
  • Welchen Mehrwert hat die Zielgruppe von meinem Produkt/meiner Dienstleistung?

können hier die richtigen Anreize geben.

Tools für die Keyword-Suche können die Auswahl der passenden Schlüsselbegriffe erleichtern (z.B. Google Keyword-Planner, Keyword-Tool, Ubersuggest)

3. Langweiliger Inhalt ohne Struktur

Die typische „Telesales“ Sprache ist wenig fesselnd und mit Produktversprechen überhäuft. Wie finden Sie es, einen Text zu lesen, der nur verkaufen möchte? Bleiben Sie konzentriert bei der Sache und lesen ihn bis zum letzten Wörtchen genau durch? Wahrscheinlich, wie ein Großteil der Bevölkerung, nicht. Denken Sie also, dass Ihre Kunden auf Ihrer Webseite bleiben und von Seite zu Seite springen, um sich über Ihr Unternehmen zu informieren, wenn Sie die Seite mit verkaufslastigem Content füttern? Genau. Daher sollten Sie darauf achten, dass Ihr Content bestenfalls so interessant und fesselnd ist, dass sich die Besuchszeit erhöht, Google somit den Content als wertvoll erkennt und die Seite besser rankt. Natürlich muss der Inhalt Ihrer Internetseite zu Ihren Produkten und Dienstleistungen passen und einem Mehrwert für den User bieten.
Damit der Besucher sofort erkennt, was ihn auf der jeweiligen Seite erwartet, ist es wichtig jeder Unterseite mindestens eine H1 und mehrere H2, H3, H4, H5 oder H6 Überschriften zuzuweisen. So kann auch Google erkennen, um was es auf der Seite geht und bei gutem Content zu den jeweiligen Schlüsselbegriffen die Seite weiter oben in den Suchergebnissen anzeigen.

4. Meta-Daten vernachlässigt

Jede Seite, jedes Produkt und jedes Bild kann mit zusätzlichen Helferlein für das Google Ranking versehen werden. Seiten sollten mit Meta-Tags gefüttert werden, so beeinflussen Sie, was in den Suchergebnissen angezeigt wird. Der Meta-Titel ist die blau geschriebene Überschrift in den Suchergebnissen, der Beschreibungstext darunter wird über die Meta-Description festgelegt.
Bei WordPress kann hierfür zum Beispiel das Plugin Yoast SEO installiert werden.
Auch Bilder sollten mit „Meta-Daten“ versehen werden. Hier heißt der zu befühlende Bereich Alt-Tag. Schreiben Sie hier kurz, was auf dem Bild zu sehen ist. Das hilft Google, die Bilder zu den jeweiligen Suchanfragen spezifischer zuzuordnen. Denn auch über die Bildersuche können Besucher auf Ihre Seite gelangen.

Meta-Daten eintragen - Website optimieren

5. keine internen Links

(interne Links: Links die auf eine anderer Unterseite Ihrer Webseite oder per Anker an eine andere Stelle auf der selben Seite verweisen)
Der Googlebot-Crawler ruft einzelne Seiten auf und folgt den Links auf diesen Seiten. So hangelt er sich von Seite zu Seite und speichert die gefundenen Informationen auf die Server von Google. Je mehr sinnvolle (!) interne Links auf der Seite zu finden sind, desto eher erkennt Google einen Nutzen für den Besucher der Seite.
Häufiger geklickt werden Links die…

  • im Inhalts-Bereich der Website stehen.
  • eher am Anfang des Textes stehen.
  • optisch hervorgehoben sind.
  • einen klaren und verständlichen Ankertext besitzen, der zumindest eine grundlegende Vorstellung vermittelt, wovon die verlinkte Seite handelt.
  • zum Inhalt der Seite passen.

Ausführliche Infos zu internen Links gibts hier bei Sistrix.

Fazit

Ja SEO ist ein beinahe unendliches Thema. Sie kommen auch nicht drumherum, die Optimierung immer wieder an die aktuellen Gegebenheiten von Google anzupassen. Sie können jedoch einen soliden Grundstock aufbauen, indem Meta-Daten gepflegt werden und sinnvoller, interessanter Content geschrieben wird. Gestalten Sie Ihre Webseite so, dass auch Sie gerne hineinschauen. Befragen Sie auch Freunde und Familie, die nicht im Unternehmen tätig sind, was Sie von Ihrer Firmen-Webseite halten und was verbessert werden könnte.

Gerne checken wir Ihre Website und erstellen Ihnen einen übersichtlichen Plan, wo noch Verbesserungsbedarf besteht. Egal ob Usability oder oder fehlende Inhaltsstruktur, wir finden heraus, wo der Schuh drückt.