Warnung vor dem Internet Explorer

Werner Witte | 13. März 2019 | Browser, Internet Explorer, Privatsphäre, Suchmaschine

Schon seit einigen Jahren wird immer wieder auf die Unsicherheit und unkomfortable Nutzung des Internet Explorers hingewiesen. Böse Zungen nennen den Explorer auch einen „Software-Unfall“. Doch warum genau und welche Browser sind eine Alternative?

Wenn der Hersteller warnt

Wenn selbst der Sicherheitschef von Microsoft vor seinem eigenen Produkt warnt, ist Vorsicht geboten. In seinem Blog verfasste Chris Jackson einen Artikel mit der Headline „The perils of using Internet Explorer as your default browser“ („Die Gefahren der Verwendung des Internet Explorers als Standardbrowser“) und veröffentlichte diesen am 06. Februar 2019. Zum vollständigen Artikel.
Als Standardbrowser ist der Internet Explorer schon lange nicht mehr geeignet. Laut Jackson ist er eher eine „Kompatibilitätslösung“ für ältere Webanwendungen, jedoch kein Web-Browser.

Welcher Browser ist die richtige Alternative?

Der Webbrowser Chrome von Google hat sehr viel Appetit auf Daten, daher wird immer öfter der herstellerunabhängige Browser „Firefox“ empfohlen. Diesen können sie hier kostenlos downloaden. Der Fuchs unter den Browsern ermöglicht Ihnen einen einfachen und sauberen Umstieg mit der Übernahme der Daten aus Ihrem alten Standardbrowser.
Doch nicht nur der Browser entscheidet über Privatsphäre beim Surfen. Hier hat auch der Suchdienst ein Wörtchen mit zureden. Denn mit der Qualität der Suchergebnisse ist Google bisher beinahe ungeschlagen.

Worauf Sie achten sollten:

  • Ist der Browser modern und schnell?
  • Gibt es regelmäßige Updates für mehr Sicherheit?
  • Ist Ihre Privatsphäre ausreichend geschützt?
  • Ist die Synchronisation Ihrer Lesezeichen auf weiteren Endgeräten möglich?
  • Ist der Browser für Ihr Betriebssysteme verfügbar?
  • Kommen Sie mit der Benutzeroberfläche zurecht?
  • Haben Sie den Browser vor dem endgültigen Umstieg ausgiebig getestet?

Alternativen für die Suchmaschinen Google & Bing

Auch die Auswahl der im Browser verwendeten Suchmaschine kann ausschlaggebend für die Datenerhebung sein. Neben den bekanntesten Suchmaschinen Google und Bing, etablieren sich nun nach und nach weitere Alternativen. Diese sind meist vor allem in Sachen Datenschutz und Privatsphäre vorschrittlicher (als Google) und bieten beinahe den gleichen Suchkomfort.
Die Unterschiede bei den Suchdiensten liegen vor allem in den Sucheregebnissen. Wobei zum Beispiel manche Suchmaschinen Bilder und Videos in Ihre Ergebnisse mit einbeziehen, recherchieren andere eher nach wissenschaftlichen Artikeln oder Social-Media-Inhalten. Alle Dienste haben die Funktion, Tippfehler zu erkennen und alternative Vorschläge anzuzeigen.

Für jeden die richtige Suchmaschine:

  • Searx mit über 70 Suchmaschinen aus denen Daten und Infos gezogen werden
  • Qwant mit einer Kindersuche, Top News, Trends und Musik
  • DuckDuckGo für Individualisten mit einer anpassbaren Benuzteroberfläche und sammelt keine persönlichen Informationen
  • MetaGer für Puristen
  • Ecosia für Gärtner, die mit ihrer Suchanfrage helfen wollen, Bäume zu pflanzen

Fazit

Da nun sogar der Sicherheitschef von Microsoft vor seinem eignen Brower warnt, raten wir dazu bald möglichst auf alternative Browser umzusteigen. Wir selbst nutzen fast ausschließlich Firefox. Natürlich müssen wir als Full-Service-Marketingagentur auch Cross-Browser-Testing bei Websites durchführen. Daher haben wir natürlich auch Safari, Opera, Brave und Chrome in Benutzung. Grundsätzlich muss jede Firma oder Privatperson selbst entscheiden, welcher Browser den individuellen Nutzungsvorstellungen am ehesten entspricht.